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Optimierung von B2B-Zahlungen: Ist es möglich, Kreditkartengebühren automatisch bei Shopify hinzuzufügen?

· 4 Min. Lesezeit

Viele E-Commerce-Unternehmen, die Großhandelskanäle über Shopify B2B-Entwurfsaufträge betreiben, stehen vor einem gängigen, aber zeitaufwändigen manuellen Prozess: dem Hinzufügen von Kreditkartenverarbeitungsgebühren. Für Verkäufer, die ein erhebliches Volumen an B2B-Transaktionen abwickeln, kann dieser manuelle Schritt ins Gewicht fallen und die Effizienz beeinträchtigen und potenziell zu Fehlern führen. Das Kernproblem besteht darin, sicherzustellen, dass nur dann ein Kreditkartenzuschlag erhoben wird, wenn Kunden Kartenzahlungen wählen, während er für andere Zahlungsmethoden wie ACH weggelassen wird.

Der aktuelle manuelle Aufwand für B2B-Verkäufer

Wie in einer kürzlichen Diskussion innerhalb der Shopify-Verkäufer-Community hervorgehoben wurde, beinhaltet ein gängiger Arbeitsablauf, dass Kunden Bestellungen einreichen, die in Shopify als Entwurfsaufträge erscheinen. Der Verkäufer bestätigt dann Mengen und Versanddetails, bevor er eine Rechnung versendet. Um die Verarbeitungskosten auszugleichen, fügen viele Verkäufer derzeit manuell einen benutzerdefinierten Posten für eine Kreditkartengebühr hinzu, oft etwa 3 % des Unterbetrags zuzüglich Versand. Die Komplikation entsteht, wenn ein Kunde eine alternative Zahlungsmethode wie ACH wählt; in solchen Fällen muss der Verkäufer daran denken, diese manuell hinzugefügte Gebühr zu entfernen. Diese doppelte Aktion des Hinzufügens und potenziellen Entfernens der Gebühr für verschiedene Zahlungstypen schafft einen ineffizienten und fehleranfälligen Schritt im B2B-Auftragsabwicklungsprozess.

Suche nach nativen Shopify-Lösungen

Das ideale Szenario für diese Verkäufer wäre eine native Shopify-Funktion, die den Kreditkartenzuschlag automatisch anwendet. Diese Funktionalität würde idealerweise die Gebühr basierend auf dem Bestellwert (einschließlich Versand) berechnen und sie dynamisch anwenden, nur wenn der Kunde während des Bezahlvorgangs eine Kreditkarte als Zahlungsmethode wählt. Dies würde die Notwendigkeit manueller Eingriffe beseitigen, Zeit sparen und das Fehlerrisiko reduzieren. Laut dem Shopify-Support gibt es jedoch derzeit keine solche native Funktion für B2B-Entwurfsaufträge.

Erkundung von Drittanbieter-Apps und Workarounds

Wenn native Lösungen nicht verfügbar sind, verweist der Shopify-Support Verkäufer oft auf Drittanbieter-Anwendungen. Dies scheint der wichtigste Weg zu sein, der zur Automatisierung von Zahlungsmethodenzuschlägen vorgeschlagen wird. Obwohl die Quellendiskussion nicht auf spezifische App-Empfehlungen eingeht, impliziert sie, dass der Shopify App Store wahrscheinlich Lösungen beherbergt, die für die Abwicklung von Zahlungssuchnägen konzipiert sind. Diese Apps könnten potenziell mit dem B2B-Entwurfsauftragssystem integriert werden, um die gewählte Zahlungsmethode automatisch zu erkennen und die entsprechende Gebühr anzuwenden oder zu entfernen, wodurch der Rechnungsstellungsprozess optimiert wird. Verkäufer müssten Apps recherchieren und prüfen, die speziell auf B2B-Zahlungszuschläge zugeschnitten sind, um Kompatibilität und Effektivität sicherzustellen.

Reaktionen der Community und Optionen

Der ursprüngliche Beitrag löste Diskussionen unter Shopify-Nutzern aus, wobei der Konsens auf das Fehlen einer integrierten Funktion für dieses spezifische Szenario in B2B-Entwurfsaufträgen hinwies. Das allgemeine Feedback deutet darauf hin, dass die Abhängigkeit von Drittanbieter-Apps die praktikabelste, wenn nicht sogar die einzige Lösung ist. Benutzer bestätigten, dass das manuelle Hinzufügen oder Entfernen der Gebühr für viele die aktuelle Standardpraxis ist. Während einige benutzerdefinierte Codierung oder erweiterte Konfigurationen in Betracht ziehen mögen, ist für den durchschnittlichen Verkäufer die Untersuchung von Apps, die auf Zahlungssuchnägen spezialisiert sind, der empfohlene Weg nach vorn. Dies unterstreicht ein wiederkehrendes Thema im Shopify-Ökosystem: Während die Plattform robuste Kernfunktionalitäten bietet, erfordern spezialisierte Bedürfnisse oft die Erweiterung der Fähigkeiten über den App-Marktplatz.

Umsetzbare Erkenntnisse für Verkäufer

Für Shopify B2B-Verkäufer, die mit dem manuellen Hinzufügen von Kreditkartengebühren zu Entwurfsaufträgen kämpfen, sind hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Beschränkung anerkennen: Verstehen Sie, dass Shopify derzeit keine native Funktion bietet, um Zahlungsmethodenzuschläge automatisch auf B2B-Entwurfsaufträge anzuwenden, basierend auf der Zahlungsauswahl.
  • Drittanbieter-Apps untersuchen: Die praktischste Lösung ist die Erkundung des Shopify App Store nach Anwendungen, die für die Abwicklung von Zahlungssuchnägen konzipiert sind. Suchen Sie nach Apps, die sich in B2B-Funktionen integrieren lassen und eine bedingte Gebührenanwendung ermöglichen.
  • Manuelle Prozesse bewerten: Wenn die Nutzung von Apps nicht praktikabel ist, stellen Sie sicher, dass Ihr Team über einen klaren, konsistenten Prozess für das manuelle Hinzufügen und Entfernen von Kreditkartengebühren verfügt, um Fehler und entgangene Einnahmen zu vermeiden.

Diese Situation, wie sie auf Reddit diskutiert wurde, unterstreicht die Bedeutung einer effizienten Zahlungsabwicklung im B2B-E-Commerce und die anhaltende Notwendigkeit für Verkäufer, sich anzupassen und die verfügbaren Werkzeuge zu nutzen, um ihre Abläufe zu optimieren.

Quelle: Reddit-Diskussion über das automatische Hinzufügen von Kreditkartengebühren zu Shopify B2B-Entwurfsaufträgen